NIP-Activity — 20 Jahre echte öffentliche Nacktheit
2006–2026
Wie NIP-Activity begann
Von einer einfachen Idee zu zwanzig Jahren öffentlicher Nacktheit – auf unsere Art.
NIP-Activity begann weder mit einem Businessplan noch mit einem professionellen Studio oder teurer Ausrüstung. Am Anfang stand 2006 eine klare Idee: Wir wollten es anders machen.
Damals betrieb ich zusammen mit einem Freund bereits eine andere Nude-in-Public-Website. Das Konzept funktionierte, aber mir fehlte zunehmend etwas. Die Shootings wurden immer kürzer, und technisch wusste ich, dass viel mehr möglich war.
Meine Frau und ich begannen darüber zu sprechen, etwas Eigenes aufzubauen. Wir experimentierten mit verschiedenen Namen und Domains, darunter nude-in-public.cc und nude-on-the-road.tk. Aber nichts davon fühlte sich wirklich richtig an. Ganz bewusst wollten wir nicht einfach eine weitere Variante einer bestehenden „Nude in Public“-Domain. Für mich hätte sich das immer zu sehr danach angefühlt, etwas zu kopieren, das es bereits gab.
Irgendwann fanden wir einen Namen, der genau das beschrieb, was wir machen wollten:
NIP-Activity — Nude in Public Activity.
Und damit fing alles an.
Als aus der Idee ein Plan wurde
Das Konzept für NIP-Activity entwickelte sich über mehrere Monate.
Fotos sollten natürlich dazugehören, aber von Anfang an wollte ich, dass Video das Herzstück von NIP-Activity wird. Ein Foto kann einen einzelnen Moment festhalten. Ein längeres Video kann zeigen, was davor passiert ist, was danach geschieht und wie sich eine ganze Situation entwickelt.
Genau das wollte ich die Zuschauer miterleben lassen.
Wir wollten komplette Erlebnisse dokumentieren, anstatt immer kürzere Szenen zu produzieren.
Geld war allerdings eine andere Sache. Davon hatten wir nicht viel. Also arbeiteten wir mit dem, was uns zur Verfügung stand.
Die erste Website entstand in sehr einfachem HTML, weil ich damals praktisch keine Erfahrung mit dem Bau von Websites hatte. Besonders ausgefeilt war sie nicht – aber sie funktionierte.
Ende 2006 stand das Konzept. Jetzt mussten wir es nur noch tatsächlich umsetzen.
Selina in Wuppertal – unser erster Realitätscheck
2007 ging NIP-Activity.com online, und wir buchten unsere ersten Models.
Unser erstes richtiges NIP-Activity-Shooting war mit Selina in Wuppertal.
Ich weiß noch genau, wie nervös wir waren.
Ich filmte alles selbst – genauso wie heute noch. Meine Frau kümmerte sich um die Fotos. Die Videos wurden damals noch in SD aufgenommen, und auch die Fotokamera war eher einfach.
Und das Shooting? Es lief längst nicht so reibungslos, wie wir es uns vorgestellt hatten.
Etwas im Kopf zu planen ist eine Sache. Tatsächlich mit einem Model und den Kameras draußen zu stehen und diesen Plan in der realen Welt umzusetzen, ist etwas völlig anderes.
Aber wir lernten schnell. Jedes Shooting brachte neue Erfahrungen, und mit jeder Produktion wurden wir ein bisschen besser.
Von SD zu HD – und plötzlich sah man jedes Wackeln
Die Technik entwickelte sich schnell weiter, und NIP-Activity sollte sich mit ihr weiterentwickeln. Um 2009/2010 begannen wir, in HD zu filmen.
Der Unterschied bei der Bildqualität war enorm. Die höhere Auflösung machte allerdings auch ein anderes Problem ziemlich deutlich: die Kamerabewegungen.
Bei einigen dieser frühen handgefilmten Videos konnte man sich durchaus ein bisschen wie auf einem Schiff fühlen.
Damit begann eine lange Phase des Experimentierens mit Steadycams und verschiedenen Stabilisierungssystemen. Manche funktionierten besser als andere. Perfekt war keines davon.
Ein Ziel blieb dabei immer gleich: Der Zuschauer sollte das Gefühl haben, so nah wie möglich am Geschehen dabei zu sein.
NIP-Activity geht über Deutschland hinaus
Um 2010 begannen wir außerdem, mit einer Modelagentur in Tschechien zusammenzuarbeiten. Dadurch eröffneten sich völlig neue Möglichkeiten.
NIP-Activity-Produktionen fanden zunehmend auch außerhalb Deutschlands statt, unter anderem in Tschechien, Österreich, Ungarn und Spanien.
Städte wie Prag, Brünn und Bratislava wurden Teil der Geschichte von NIP-Activity – neben deutschen Orten wie Berlin und Leipzig.
Echte Städte und reale öffentliche Orte wurden immer mehr zu einem wesentlichen Bestandteil dessen, was unsere Shootings ausmacht.
Im Laufe der Jahre arbeiteten wir gelegentlich auch mit anderen etablierten Produzenten bei gemeinsamen Shootings zusammen.
NIP-Activity wurde größer.
Drei Models und ein Meilenstein in Barcelona
Barcelona war etwas anderes.
2014 reisten wir mit drei Models für eine größere Produktion dorthin.
Im Vergleich zu einem normalen Shooting war die Organisation erheblich aufwendiger und teurer. Models, Reise, Unterkunft, Locations, Ausrüstung und Zeitplanung mussten zur richtigen Zeit zusammenpassen.
Es gab eine Menge zu organisieren.
Als am Ende alles funktionierte, zeigte uns diese Produktion, was mit NIP-Activity inzwischen möglich geworden war.
Barcelona war für uns ein echter Meilenstein.
Als die ursprüngliche Website nicht mehr mithalten konnte
Die ursprüngliche NIP-Activity-Website hatte sich seit ihren einfachen HTML-Anfängen stark weiterentwickelt. Irgendwann brauchten wir aber eine deutlich flexiblere Lösung.
2015 bauten wir die Website mit WordPress komplett neu auf.
Dadurch hatten wir Möglichkeiten, die es vorher schlicht nicht gab. Inhalte ließen sich leichter organisieren, die Präsentation wurde besser, und die Website konnte sich viel einfacher zusammen mit der wachsenden Sammlung weiterentwickeln.
Auch die Server hinter NIP-Activity wurden im Laufe der Jahre mehrfach aufgerüstet. Mit der Menge und Qualität der Inhalte musste auch die technische Infrastruktur wachsen.
Der Sprung zu 4K
Die nächste große Veränderung fand hinter der Kamera statt.
Wir führten eine Sony-4K-Kamera ein.
Der Wechsel von SD zu HD war bereits ein großer Schritt gewesen. Mit 4K veränderte sich die Bildqualität noch einmal deutlich.
Zu diesem Zeitpunkt hatte die technische Seite einer NIP-Activity-Produktion kaum noch etwas mit unserem ersten Shooting in Wuppertal gemeinsam.
Hinter der Videokamera stand aber immer noch ich.
Der Gimbal, der meine Art zu filmen veränderte
Die Kamerastabilisierung hatte mich jahrelang beschäftigt.
Ich hatte verschiedene Steadycams und andere Lösungen ausprobiert – immer auf der Suche nach ruhigeren Aufnahmen, ohne dabei die Spontaneität unserer Shootings zu verlieren.
2018 begann ich schließlich, mit einem Gimbal zu filmen.
Für meine Art, NIP-Activity zu filmen, war er genau die Lösung, nach der ich gesucht hatte.
Nach Jahren des Ausprobierens konnte sich die Kamera endlich so durch eine Situation bewegen, wie ich es mir vorgestellt hatte.
Als plötzlich alles langsamer wurde
Dann kam Corona.
Wie fast alle anderen mussten auch wir uns plötzlich auf Umstände einstellen, mit denen niemand gerechnet hatte.
Reisen wurde schwierig, die Organisation von Models komplizierter, und wir mussten die Zahl unserer Shootings reduzieren.
Es war nicht das erste Mal, dass eine Produktion anders lief als geplant. Was man den fertigen Videos kaum ansieht: Die Organisation eines Shootings kann ausgesprochen unberechenbar sein.
Im Laufe der Jahre haben Models abgesagt oder sind einfach nicht erschienen – häufiger, als uns lieb ist.
Wir haben gelernt, damit umzugehen.
Die Pandemie hatte natürlich eine völlig andere Dimension. Irgendwann konnten wir die Produktion aber wieder hochfahren.
Ein Mitgliederbereich rund um Video
Zwischen 2007 und 2025 hatte sich die Art, wie Menschen Videos online ansehen, enorm verändert.
Also entwickelten wir auch den Mitgliederbereich von NIP-Activity weiter.
Wir wechselten zu einem modernen CMS, das speziell auf Video ausgerichtet ist. Dadurch wurde es für unsere Mitglieder deutlich einfacher, die wachsende Sammlung zu durchsuchen und die Videos anzusehen.
Die Technik hinter NIP-Activity hatte sich von einer einfachen HTML-Website mit SD-Downloads zu etwas entwickelt, das wir uns zu Beginn kaum hätten vorstellen können.
Zwanzig Jahre – und immer noch persönlich geführt
2026 begannen wir mit einer weiteren großen Modernisierung. Diesmal stand die öffentliche NIP-Activity-Website im Mittelpunkt.
Das Ziel war nicht, die Website größer oder komplizierter zu machen. Ganz im Gegenteil.
Sie sollte schneller, übersichtlicher und einfacher zu bedienen werden und gleichzeitig zwei Jahrzehnte an Inhalten so präsentieren, dass sie auch heute noch sinnvoll erschlossen werden können.
Zwanzig Jahre nach unserem Start produzieren wir noch immer rund 12–16 neue Shootings pro Jahr.
Die Sammlung umfasst inzwischen mehr als 250 Models, über 220.000 Fotos und mehr als 200 Stunden Video – von den frühen SD-Jahren über HD bis hin zu 4K.
Die Videos filme ich bis heute selbst – genau wie am Anfang.
In den ersten Jahren fotografierte meine Frau unsere Produktionen. Heute helfen uns Freunde bei den Fotos. Trotzdem ist NIP-Activity bis heute ein kleines, persönlich geführtes Projekt geblieben und keine große Produktionsfirma.
Und vielleicht ist genau das der Grund, warum sich eine Sache nie verändert hat.
2006–2026
Die Technik hat sich verändert.
Das Gefühl nicht.
Die Kameras haben sich verändert.
Aus SD wurde HD. Aus HD wurde 4K. Steadycams wurden durch einen Gimbal ersetzt. Aus einer einfachen HTML-Website wurde WordPress, und aus dem Mitgliederbereich wurde schließlich eine moderne Videoplattform.
Aber bevor ein Shooting beginnt, bin ich immer noch nervös.
Sobald wir drehen, macht es mir immer noch Spaß.
Und wenn der Tag vorbei ist, alles funktioniert hat und wir mit dem Material nach Hause kommen, das wir haben wollten, empfinde ich noch immer dieselbe Zufriedenheit wie nach unseren ersten Shootings.
Das hat sich nie verändert.
Und auch nach 20 Jahren ist die Grundidee hinter NIP-Activity dieselbe geblieben:
Echte Models. Echte Orte. Echte Situationen – dokumentiert so, wie sie tatsächlich passieren.







